Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Saarbrücken

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Inhalt: Schleusen an der Saar

Im Rahmen des Saarausbaus sind entlang des Flusses zahlreiche neue Anlagen und Bauwerke entstanden. Ebenso wurden vorhandene Bauwerke den neuen Gegebenheiten angepasst. Zu diesen Anlagen und Bauwerken zählen besonders:

Im Folgenden erhalten Sie weitere Informationen zu den wichtigsten Anlagen und Bauwerken.

Staustufen und Kraftwerke

Auf der 91,3 Kilometer langen Ausbaustrecke zwischen Saarbrücken und der Mündung in die Mosel bei Konz beträgt die Höhendifferenz 55 Meter. Diese Höhendifferenz wird mit 6 Staustufen überwunden, wobei aufgrund der topografischen Verhältnisse die Fallhöhen sehr unterschiedlich sind. Von der Mündung aus flussaufwärts ergeben sich folgende Höhen:

Zur Füllung und Entleerung wurde bei den Großschifffahrtsschleusen Kanzem, Serrig, Mettlach und Rehlingen das TVA-Multiport-System angewandt. Über seitliche Längskanäle mit großem Querschnitt und den hiervon abzweigenden Düsen a 20 cm wird eine gleichmäßige Verteilung des Zu- und Abflusses in der Schleusenkammer und somit die ruhige Lage des zu schleusenden Schiffes erreicht. Die Kleinschifffahrtsschleusen, die vor allem für Penichen und Fahrgastschiffe sowie für Sportboote vorgesehen sind, haben ein ähnliches Füll- und Entleerungssystem

Als Beispiel für die Füll- und Entleerungseinrichtungen hier einige Daten der Großschifffahrtsschleuse Serrig:

Stauhaltung Kanzem / Schoden

Der Ausbau dieser Stauhaltung wurde in besonderem Maße von den Baumaßnahmen in den Bereichen Kanzem-Schoden-Biebelhausen und Saarburg geprägt.